Ubuntu - vista

hi…

Hab mal eine Frage zu ubuntu und Vista:
und zwar wenn ich meine Festplatte (300gb) so aufteile:

-C: vista (110gb)
-D: daten (80gb)
-E: ubuntu (110gb)

Kann ich dann die Partition D von beiden Systemen aus benutzen? Mit NTFS wäre das wahrscheinlich möglich oder?

Und dann noch ne Frage zu ubuntu:
Sollte ich die Partition für ubuntu noch weiter aufteilen? Weil beim Vista ist es ja so, dass man eig nur C braucht, weil ja dort das System und die Programme sind.

also ich würde beide systeme strickt trennen ohne gemeinsame platten nutzung
zuerst vista drauf ( 110gb für linux nicht partionieren, das soll linux machen)
und dann linux inklusive bootloader ( zb grub, aber der kommt auch zumidnest bei suse automatisch mit drauf)

suse11 ist übrigens besonders stylisch :smiley:

Aber irgendwie muss ich ja auch Daten zwischen den Systemen austauschen können^^
Und wenn ich noch eine kleinere 4te Partition einführe…? :unamused:

Du brauchst:
-eine Windows-Partition
-eine Linux-Partition
-eine Swap-Partition (2-4GB)

Daten ist nicht notwendig, aber durchaus empfehlenswert :wink:

Ok…ich werd mir das mit der Swap Partition einmal anschaun…

Aber ich hab auch gelesen, dass man es beim ubuntu so machen sollte eine Partition für Systemroot und eine eigene für home/.

edit:

Auf der ubuntu FAQ steht:

[quote]How much swap do I need?
If you have n MB of RAM, you need between n and 2n MB of swap.
If you have a disk big enough, just put 2
n MB swap.[/quote]

Muss ich dann 8gb Swap machen? bzw. 6Gib? :ps:
Dass ist doch schon etwas viel oder…

swap ist wie die auslagerungsdatei unter windows, und da du schon ordentlich platz hast würde ich da auch ordentlich platz machen

mein swap hat 3,5gb

die 6 bzw 8 sind übertrieben ;D

was empfiehlt sich dann bei 3gib ram?

3,5 ist da schon ein gutes Maß. Das würde ich eifnach so übernehmen.
Meine Swap hat nur 2 GB - reicht an sich aber auch aus.

Das NTFS von microsoft ist sicher schon mal suboptimal, um mit
Linux Daten auszutauschen, das System ist wohl in sich etwas
instabil, weswegen man es traditionell vermeidet, da mit Linux
drauf zu schreiben, lesen geht allerdings. Man verwendet dann
eher VFAT auf einer kleineren Partition oder einem USB-Stick.

Für Linux würde ich auch nicht eine Partition von 100GB
einrichten, das ist spätestens dann suboptimal, wenn da mehr
als sagen wir mal 20GB Daten drauf sind und das Teil bei jedem
20. oder 30. Start die Festplatte auf Fehler testet, das dauert bei
100GB ziemlich lange ;o)
Der Ausweg besteht darin, für seltener verwendete Datenlager
eigene Partitionen anzulegen und die nur bei Bedarf zu mounten.
Mache ich etwa für Photos von meiner Digitalkamera und
Multimedia-Müll. Da kommt man dann für den täglichen Bedarf
auf eine immer verfügbare Größe von 10-20GB.

Zudem kann es passieren, daß irgendwelche log-Dateien bei
fehlerhaften hardware-Komponenten die Festplatte zumüllen -
können verschiedene Nutzer natürlich auch tun, absichtlich oder
nicht, weswegen man da für /boot , /var , /tmp , /home eigene
Partionen anlegt, sonst kann es im schlimmsten Fall passieren,
daß der Rechner nicht neu startet, weil die Festplatte zugemüllt
ist, dann darf man sich erst eine live-CD besorgen, um
aufzuräumen. Wenn das einigermaßen sinnvoll eingeteilt ist,
kommt ansonsten das System zumindest so weit hoch, daß man
als root auf der Textoberfläche aufräumen kann.

Für den Fall, daß man mehrere Linuxe hat, kann man zudem das
swap, /tmp und eventuell auch /home für alle gemeinsam nutzen,
ebenso irgendwelche Datenlager.

Die Regel mit dem swap stammt noch aus einer Zeit, also der
Arbeitsspeicher deutlich knapper war. Wenn man den Rechner
ohnehin nicht tagelang oder gar monatelang ununterbrochen
durchlaufen läßt, nicht mit mehreren Leuten gleichzeitig drauf
arbeitet oder sonstwie massiv parallel arbeitet, kann man den
swap auch kleiner auslegen als das Doppelte des Arbeitsspeichers.
Kann man ja auch mal beobachten, wie der Rechner so an
typischen Tagen ausgelastet ist, um das zu optimieren.
Obwohl ich meinen Rechner durchlaufen lasse und da massiv
parallel dran gearbeitet wird, ist das swap bei mir meist zu weniger
als 10% benutzt.

Ok…dann werde ich keine gemainsam genutzte Partition einbauen…

Bin auf im Ubuntu Wiki gerade auf diese Seite gestoßen. Wobei ich vorallem diesen Auszug interessant fand:

[quote]Ein typisches Desktop-System könnte wie folgt Partitioniert sein:

-Für das Wurzelverzeichnis (/-Dateisystem) mindestens 10 Gigabyte.

-Für /boot genügt eine Partition mit ca. 200 Megabyte.

-Für die Swap Partition reichen 512mb, wenn man aber den Ruhezustand nutzen will benötigt man mindestens das doppelte des Arbeitsspeichers.

-Für das Homeverzeichnis soviel wie man benötigt, da dort alle persönlichen Daten liegen.[/quote]

Also wenn ich denn Ruhezustand nutzen will brauche ich dann schon 6gib swap?

[quote]Der Ausweg besteht darin, für seltener verwendete Datenlager
eigene Partitionen anzulegen und die nur bei Bedarf zu mounten.
Mache ich etwa für Photos von meiner Digitalkamera und
Multimedia-Müll. Da kommt man dann für den täglichen Bedarf
auf eine immer verfügbare Größe von 10-20GB.[/quote]

Fotos, Musik und Filme etc., die ihc nicht gerade in bearbeitung/benutung habe, liegen sowiso auf einer externen Festplatte.
Da ich ja nur vista zum daddeln verwenden werde, wo man viel festpalttenspeicher braucht und ubuntu für Office, basteln und surfen, werde ich ja beim ubuntu sowiso nicht soviel Platz brauchen…

Für den ‘normalen’ Einsatz empfiehlt sich wahrscheindlich ext3 als Dateisystem oder…?

Also ich verwende aus Gewohnheit ext3, gibt auch andere Leute,
die reiser verwenden, ist alles Geschmacksache, aber man ja
bei wikipedia oder so versuchen herauszufinden, wo die
Unterschiede liegen und das an seine Nutzungsgewohnheiten
anpassen.

Die Aufteilung auf dem desktop-Rechner bei mir:
0.9 GB /
0.2 GB /boot (weniger als 50MB verwendet)
0.9 GB /home
5.5 GB /tmp (kann man machen, wenn man dort temporär
DVDs zum Brennen unterbringen will, sonst auf jeden Fall unter
1GB)
5.5GB /usr (ist sogar einigermaßen voll bei mir)
4.6GB /usr/local (noch reichtlich Platz)
5.5 GB /var

Dann gibt es noch ein paar Datenlager, etwa arbeite ich auf
dem Rechner meist nicht unter /home sondern auf einer anderen
Partition, die dann allerdings 16GB groß ist.

Immerhin nutze ich eine zweite Festplatte für automatische
Datensicherung, wie ich gerade sehe, ist die mit 64GB von 200GB
schon ganz schön voll - sollte ich mal wieder aufräumen ;o)

Beim notebook fällt das alles etwas kleiner aus, eine externe
Festplatte nutze ich dann auch noch zur Datensicherung vom
notebook und auch vom desktop (dann allerdings manuell, nicht
automatisch). Da ich den desktop nur alle paar Monate ausmache,
das notebook aber zweimal täglich, sind dort die Partitionen
deutlich von der Größe optimiert und die größeren werden nicht
automatisch beim Start eingebunden, sondern nur bei Bedarf.

Bei den großen Festplatten, die man heutzutage hat, lohnt es
sich eigentlich nicht, beim swap besonders zu sparen, allerdings
sind die Rechner bei mir auch entweder an oder aus und nicht
in irgendeinem Dämmerzustand, der doch nur Energiekosten
produziert ohne etwas zu bringen.

Da kommt man dann ja für ubuntu mit grob geschätzten 30gb aus :ps:

[quote]allerdings
sind die Rechner bei mir auch entweder an oder aus und nicht
in irgendeinem Dämmerzustand, der doch nur Energiekosten
produziert ohne etwas zu bringen.[/quote]

Beim Ruhezustand ist der rechner ja auch ganz aus, nur die Sitzung wird beim nächsten Start eben fortgesetzt.

Wenn man wirklich so wenig Speicherplatz braucht, dann brauche ich vista ja garnicht neu installieren sondern brauch a einfach nur ein wenig Speicherplatz von D: wegzunehmen… :unamused:

Naja, kommt eben drauf an, wieviel verschiedene Programme
man installiert, solche Sachen wie KDE, Koffice, OpenOffice,
Adobe-PDF-Anzeiger etc brauchen eine Menge Platz, einige Spiele
brauchen eine Menge Platz, für eigene Daten braucht man
eventuell auch eine Menge Platz.
Bis du sagen wir mal 10GB rein mit bei ubuntu verfügbaren
Programmen voll hast, mußt du da schon reichlich Kram
installieren, den du nachher vermutlich zum größeren Teil doch
nicht brauchst ;o) Und da die Pakete ja immer übers Netz
verfügbar sind, ist es ja nicht sinnvoll, Sachen im großen Stil
zu installieren, die man vielleicht irgendwann mal brauchen
könnte, reicht ja, das jeweils zu tun, wenn man wirklich das
entsprechende Programm braucht.

Auf obigem Rechner sind die genannten Programme installiert
und noch einiges mehr. Braucht man denn für das reine windows
inzwischen mehr als sagen wir mal 10-20GB? Ich weiß, daß
einige Programme unter windows größer sind als ganze
Linux-Installationen (visual studio und sowas), da wird es dann
schon auffällig, wie ineffektiv teilweise offenbar programmiert
wird.

Mit selbst erzeugten Daten (ohne Bilder von der Digitalkamera
oder Videos oder Musik) ist mir auch ziemlich unklar, wie man da,
wenn man mit einigermaßen effektiven Formaten arbeitet, jemals
mehr als sagen wir mal 2GB Datenmüll pro Jahr erzeugen kann,
das wären bei einer Lebensdauer eines Rechners von 5 Jahren
dann nicht mehr als 10GB an eigenen Daten pro Person, selbst
nie aufgeräumt wird.
TB-Festplatten scheinen mir da doch nur nützlich, wenn man
haufenweise Multimedia-Kram und Spiele auf der Festplatte hat ;o)

So ich hab jetzt 50gb von D abgezweigt und ich glaube ich werde das ganze so lösen:

15gb für /
4gb für swap
31gb für /home

gibt es dagegen noch was einzuwenden? :smiley:

Steht ja oben, warum es sicherer/besser/eleganter ist, bei
längerfristig genutzten Installationen das auf viele Partitionen
aufzuteilen.

Zum Testen pappe ich allerdings Knoppix oder Ubuntu auch schon
mal in eine einzige Partition, das ist relativ unbedenklich, macht
ja auch nichts, wenn da beim Testen was schiefläuft, ist ja nichts
verloren (außer Zeit vielleicht, wobei vielen Leuten ihre Zeit sehr
kostbar ist, weil man die nicht zurückdrehen kann - ist so ein
merkwürdiger Effekt der Quantenraumzeit, der noch nicht richtig
verstanden ist). Ich nutze das aber nicht ernsthaft, sondern dann
eine sorgfältig angelegte stabile Debian-Variante wie beschrieben
mit diversen Partitionen. Es gibt wohl auch eine Methode mit
variabler Partitionengröße, habe ich mich allerdings noch nicht
mit beschäftigt.

Naja ich werd das mal so machen. Und wenn ich das ganze ubuntu etwas mehr durchblicke werd ich das dann optimieren. :slight_smile:

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Ich hab jetzt ubuntu installiert, jedoch sehen die Schriften alle ziemlich eckig aus und sind überhaupt nicht schön anzusehen…

Hab schon gegoogelt, jedoch hab ich dort nur ziemlich komplizierte und sehr verschiedene Lösungen gefunden…
Wie macht man das am besten?

System -> Einstellung -> Erscheinungsbild und dann den Reiter “Schriftarten” auswählen.

jetzt kannst du dir unten verschiedenen Optimierungen auswählen, z.b. Subpixel-Glättung für LCD etc. Einfach mal ein wenig probieren, was dir am besten gefällt.

Gruß

thx…im System wird es dadurch schon besser, jedoch nicht im ff :neutral_face:

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hab jetzt noch 2 Schriftpaket hinzugefügt und jetzt sieht die schrift schon ganz gut aus :slight_smile: