Welches Linux?

hallo :ps:

Ich will auf meinem Laptop Als zweites OS Linux installieren. Welches würdet ihr empfehlen. Sollte natürlich auch grafisch sein (nicht nur console). Es sollte aber auch mit der hybrid Grafik zurechtkommen (Intel Sandy Bridge) und sollte ohne probleme mit den i7 laufen.

Mit Freundlichen Grüßen

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hi,

also bei mir aufm laptop läuft als 2. System schon über ein Jahr Ubuntu,
ist leicht zu bedienen, macht keine probleme und verträgt sich z.B. auch gut mit Windows,
vielleicht ist das was für dich?

Ubuntu ist halt eben Gnome Oberfläche, wenn du lieber KDE willst könnt ich noch Mandriva empfehlen, damit hab ich auch desöfteren schon gearbeitet :slight_smile:

Bei mir hats einfach geholfen mal bissl auszuprobieren, man muss sich so und so an die Linux Oberfläche gewöhnen wenn es neu für dich ist :wink:

Die Console bleibt auch hier nicht ganz aus, die Unterstützung der Hardware ist eig immer sehr gut, bei Notebooks kanns evtl. vorkommen, sowars bei mir, dass noch Treiber installiert werden mussten, hier gibts halt nicht unbedingt wie bei Windows ausführbare Dateien als Treiber, da kanns schon sein, dass du über die Console mit Befehlen die Treiber installieren musst.

Da gibts aber auch gute Seiten die dies erklären, z.B.
ubuntuusers.de
grüsse

Jo Marko danke für die antwort…ich probiere heute nachmittag die neuste version von ubuntu aus. Hab gehört das die neuste version die hybrid grafik unterstützt. Was ist eigentlich der unterschied zwischen Gnome und KDE? :ps:

sind beides unterschiedliche desktopoberflächen,
die 2 bekanntesten eben.

da kannst mal bei google bilder nach suchen, dann findest da viele beispiele wie das ausschaut :wink:

grüsse

Hinsichtlich i7 - das ist ja ein ganz normaler Prozessor von intel, der
läuft natürlich auch mit älteren Linux-kerneln problemlos. Bei mir
läuft auch ein i7 grob seit 2009-08 mehr oder weniger ohne
Unterbrechung unter Vollast mit Linux, erst mit Debian 5, jetzt mit
Debian 6.

Hinsichtlich Hybrid-Graphikkarten-Betrieb würde ich mal vermuten,
daß man bei den Angaben zum X11 entscheiden muß, welche
Graphikkarte verwendet werden soll, kann man natürlich dann das
X11 stoppen, ändern und X11 wieder starten, könnte man sicher
ein Skript basteln, impliziert dann mehr oder weniger nur, daß
man sich jeweils von der graphischen Oberfläche abmelden muß.

Ich meine, man kann natürlich auch mehrere GPUs gleichzeitig
nutzen, insbesondere wenn man damit rechnen will, nicht nur den
Bildschirm bunt machen. Habe ich aber persönlich noch nicht
gemacht.

Ubuntu kann natürlich auch diverse graphische Oberflächen
anbieten, auch KDE etc neben Gnome. Das können andere
Distributionen natürlich auch, ebenso wie es dort die gleichen
Probleme oder Lösungen hinsichtlich der GPUs geben wird.
Ich verwende eigentlich durchgehend Debian, auf einem Teil
davon basiert ja Ubuntu, da gibt es gegenseitige
Wechselwirkungen. Ubuntu ist eher etwas experimentierfreudiger
und entspricht bei Debian eher den Testversionen oder den
instabilen Versionen, wo eben relativ neue Programme ausprobiert
werden können, bei Ubuntu eben nur eine spezielle Auswahl, auf
die sich die Entwickler konzentrieren.

Hinsichtlich KDE (habe ich einige Jahre benutzt) muß ich sagen, daß
Version 4 gegenüber Version 3.5 einen so unausgereiften Eindruck
macht, daß ich nunmehr sogar auf Gnome umgestiegen bin, wo
KDE 3.5 nicht mehr verfügbar ist. Wo ich noch 3.5 laufen habe,
aktualisiere ich das nicht. Mal abgesehen von den aktuellen
Problemen von KDE macht das eher einen etwas eleganteren
Eindruck, hat einige Sachen, die es bei Gnome nicht gibt und
macht ein paar Sachen etwas geschickter. Dafür funktioniert Gnome
deutlich besser oder intuitiver als KDE 4 bei Sachen, die ich
täglich brauche. Kommt also etwas drauf an, was man so macht,
womit man besser zurechtkommt. Man kann ja einfach beides
installieren und ausprobieren. Wenn man sich täglich vom
Nutzerkonto abzumelden pflegt, ist es ja auch kein Problem, vor
jeder Sitzung gezielt auszuwählen, welche Oberfläche man diesmal
verwenden will. Die meisten zugehörigen Programme kann man
ohnehin auch verwenden, wenn gerade die andere Oberfläche
läuft.

Ich würde auf jeden Fall KDE empfehlen. Unter KDE ist alles abgestimmter und alle Programme ergänzen sich perfekt. Gnome mag zwar einfacher zu handhaben sein, aber Gnome verhält sich zu KDE wie Windows zu Linux. Du hast einfach wesentlich weniger Konfigurationsmöglichkeiten bzw. sie sind sie schwer zu finden und viele Programm bieten einfach nicht den Komfort und die Funktionalitäten wie die KDE-Pendanten.

Mit Kubuntu habe ich bisher gute Erfahrung gesammelt. Und die Anfangsschwierigkeiten mit KDE4 sind mittlerweile behoben…

Ich lade mir mal Debian,Opensuse und ubuntu. Installiere ich auf Microsoft Virtual PC 2007… erstmal gucken wie es so ist. Also mit opensuse hab ich gute erfahrungen gesammelt, auch wenn nur über console (Dedizierter server). Und debian ist mit apt-get auch viel einfacher zu bedienen.

Lass dir nicht bei der Entscheidung zwischen KDE und Gnome “helfen”, das ist ein uralter Flamewar, der wohl sobald nicht enden wird…
Ich persönlich war ja lange Gnome-Fan, aber Gnome 3 und besonders Ubuntu Unity haben meine Meinung mittlerweile geändert… jetzt gefällt mir weder Gnome noch KDE.

Bei dem Debian download kommt sowas:
amd64
armel
kfreebsd-i386
kfreebsd-amd64
i386
ia64
mips
mipsel
powerpc
sparc
s390
source
multi-arch

Welches sollte man am besten wählen?

Das, was zu deiner Architektur passt.

hola,

für den i7 ist es amd64.

ciao

und falls du den gleichen fehler machen solltest wie ich (nicht alles durchlesen :ps: ):
die erste dvd bzw cd reicht für die installation, der rest enthält nur zusatzsoftware und muss nicht runtergeladen und installiert werden :wink:

[quote=“miro”]für den i7 ist es amd64.[/quote] Und wenn es kein 64bit-System werden soll (warum auch immer) Dann ist i386 die richtige Wahl für den i7

Da wird man dann aber einen geeigneten bigmen-kernel
nachinstallieren wollen, wenn man den für einen i7 sicher reichlich
mitgekauften Arbeitsspeicher auch komplett nutzen können will …

Bislang nutze ich auch keine 64bit (vermeidet heute vermutlich nur
noch wenige Probleme, von denen der hiesige Administrator
allerdings letztens immer noch berichtet hat, wenn man 64bit
installieren will - ist eben doch nicht wirklich alles vorwärts- und
rückwärtskompatibel, manchmal fehlen einfach ein paar
Kleinigkeiten bei der 64bit-Variante). Ein bigmem-kernel vermeidet
jedenfalls das Adressierungsproblem beim Arbeitsspeicher, wenn
man da 4GB oder mehr eingebaut hat - hat ja sogar schon mein
notebook, nicht nur der i7 ;o)

Moin radex,

wenn Linux für Dich kompettes Neuland ist, probiere doch zunächst einmal eine “Live-CD” aus.

Für diese ersten Gehversuche empfehle ich das Puppy-Linux. Die aktuelle Version basiert auf Ubuntu “Lucid Lynx”; Kernel 2.6.32, näheres hier :

http://www.golem.de/1104/82517.html

Wenn Dein Notebook von USB booten kann, kannst Du Dir das ISO-Image auf einen USB-Stock legen. Ansonsten kannst Du das ISO auf eine CD brennen, diese bootfähig machen und dann von CD booten.

Der Vorteil ist, daß Du nichts auf die Festplatte zu legen brauchst und Windows unangetastet bleibt - obwohl Du von Puppy-Linux aus auf Wunsch auch auf Windows Lese- und Schreibzugriff hast.

Das Puppy ist ziemlich flott. Auf meinem uralten 800 MHz-Aldi-PC bootet es von CD innerhalb von 20 Sekunden. Windows braucht geschlagene 3 Minuten, bis der ganze Antiviren-Kram aktualisiert ist und ich endlich unter Windows arbeiten kann…

M f G
Hans.