Xp/linux nebeneinander installieren/ partitionsverteilung?

hab jetzt ubuntu mal grob ausprobiert, bin auch zufrieden damit (bis auf kleinere sachen wie z.B. aktion 5.1 soundsystem -,- aber hoffe das krieg ich auch noch auf umwegen iwann auf die Reihe ^^)
hatte jetzt vor es mal normal (nicht über windows) zu installieren und vorher gleich mal zu formatieren und sinnvoller zu partitionieren.
so wie ich das in den wikis verstanden hab legt man sich erst für ubuntu ne cd an, macht dann das system platt, partitioniert das ganze mit GParted o.Ä. und installiert dann erst XP und anschließend Ubuntu.

irgendwelche vorschläge wie ich die partitionen am sinnvollsten verteile?
Festplatte hat 140GB und ich will danach primär Ubuntu nutzen.
aufteilung wär dann 2 partitionen linux (braucht ja noch ne 2. für SWAP) eine für xp und eine für daten (NTFS damit mit beidem lesbar, soweit ich das richtig verstanden hab kann man die ja dann auf ubuntu auch automatisiert mounten sodass die auch fest mit drin ist oder?).

wieviel platz solltich dann jeweils ungefähr einplanen? (hätte grob die xp n bisschen größer als die linux und hauptanteil die datenpartition aber hab kein plan was da in Zahlen am günstigsten ist deswegen frag ich ^^)

das wärs :ps:

Ubuntu braucht mindestens 2 Partitionen und Windows wird mindestens 1 benötigen.

Da man von Linux auf die Windows-Partition zugreifen kann, aber nicht umgekehrt würde ich die Windows-Partition größer gestalten. Wenn du deinen kompletten PC formatieren möchtest kannst du dies auch direkt mit der Windows-XP-CD machen, und im integrierten Partitionier-Programm lässt du einfach entsrpechend viel unpartitionierten Bereich für Linux über.

Auf meiner 160GB Festplatte sieht es wie folgt aus:
154 GB (NTFS) Windoof
005 GB (EXT3) geführte Linux-Partition (/)
001 GB (Swap) Swap-Partition

zusätzlich klemmen 2x1TB NTFS dran, die als reine Dateiablage dienen und somit kann ich die Linux-Partition entsprechend klein halten. An für sich ist das reine Geschmackssache.

Wichtig ist nur: Erst Windoof, dann Liux installieren - Ansonsten überschreibt Windoof ungefragt den Linux-Bootloader.

Wenn man hauptsächlich Linux nutzen will, sollte man da schon
20-50GB für vorsehen, sicher aber nicht in einer Partition.
Die Größe vom swap hängt mit dem Arbeitsspeicher zusammen,
traditionell wählt man da etwa die 2-3-fache Größe des
Arbeitsspeichers.
Neben der root-Partition / legt man am besten noch folgende
getrennt an (wenn man fast alles auf anderen Partitionen hat,
reicht für / 1GB, sonst natürlich deutlich mehr):
/boot 0.3-0.5GB
/tmp je nachdem, ob man auch DVDs zum Brennen dort
temporär unterbringen will, so zwischen 1 und 6GB
/usr 6-10GB (kommt auch drauf an, was für Programme man da
installieren will, bei mir sind da bei Debian derzeit 5GB drin)
/usr/local 2-10GB (/usr dann eher der kleinere Wert)
/var 1-5GB
/opt - sofern man viele Programme manuell installieren will -
Größe nach Bedarf
/home je nach Anzahl der Nutzer und vermutlicher Anwendungen
5-10GB

Dann sollte man noch eine Partition für (automatische)
Sicherheitskopien anlegen, etwa in der Größe von /home

Zu große Partitionen, die man doch nicht täglich braucht, sind
besonders dann nervig, wenn man den Rechner öfter neu
startet, also etwa täglich. Denn aktive Partitionen werden
regelmäßig auf Fehler getestet, was ewig dauern kann, weswegen
man optionale zusätzliche Partionen mit Bilder- und Videoarchiven
besser nur bei Bedarf einbindet und nicht alles unter /home
ablegt, da man die Partition täglich braucht.
Das Problem tritt natürlich verschärft auf, wenn man wirklich den
ganzen Müll auf eine Partition von 50GB oder so packt. Zudem
kann es da passieren, daß Nutzerfehler oder sonstige
Ereignisprotokolle über blödsinnige Nutzung oder
Zugriffsmeldungen auf eine externe Festplatte die Partition
derart zumüllen, daß der Rechter beim Neustart Probleme
bekommen kann, was nicht passiert, wenn nur Partitionen wie
/home oder /var oder /tmp zugemüllt sind.

Für den Datenaustausch mit windows kann man ja noch eine
FAT-Partition vorsehen, da muß man sich unter Linux nicht mit
dem eigenartigen NTFS-Zeug herumplagen. Da reicht aber
natürlich auch ein ordinärer USB-Stick für 5 Euro.

[quote]Für den Datenaustausch mit windows kann man ja noch eine
FAT-Partition vorsehen, da muß man sich unter Linux nicht mit
dem eigenartigen NTFS-Zeug herumplagen. Da reicht aber
natürlich auch ein ordinärer USB-Stick für 5 Euro.[/quote]

Wobei ich dafür wirklich eher eine kleine FAT-Partition bevorzugen würde, weil der Datentransfer einfach schneller ist als per USB…